Craniosacrale Traumatherapie

Die Craniosacrale Traumatherapie ist eine wertvolle Ergänzung der Craniosacralen Osteopathie und beinhaltet die Arbeit mit traumatischen Erfahrungen basierend auf dem Kurs-Modell von Anne Mohr-Bartsch und insbesondere der Theorie des Somatic Expereincing nach Peter Levine. Dabei kann es sich um Erfahrungen handeln, die wir bewusst erinnern oder unbewusst in unserem Körper gespeichert zu vielfältigen Symptomen führen können. Längst ist allgemein bekannt, dass sich Körper und Psyche nicht unmittelbar voneinander trennen lassen. Dabei spielt nicht nur die Intensität einer traumatischen Erfahrung eine Rolle, auch die Anhäufung mehrerer kleinerer Ereignisse kann zu Problemen führen, die unsere Lebensqualität enorm einschränken können.

 

Das Vorgehen bei dieser Therapie ist sehr sanft und vorsichtig, die Heilung erfolgt dabei über den Körper. Nicht selten kommt die Craniosacrale Traumatherapie in Ergänzung zur Psychotherapie bzw. schulmedizinischen Behandlung zum Einsatz. 

 

Literaturempfehlungen für Interessierte

Lewin, P.: Sprache ohne Worte. München: Kösel-Verlag, 2013.

Lewin, P., Klien, M.: Verwundete Kinderseelen heilen. Kösel-Verlag, 2005.

Mohr-Bartsch, A.: Kleine Sorgenkinder. Kösel Verlag, 2007.

Mohr-Bartsch, A.: Glückliche Kinder, entspannte Eltern: Unsere Kinder besser verstehen und begleiten. Kösel Verlag, 2016.